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  • BESTE WAHL – NEUER FUSO CANTER 4X4 ALS FEUERWEHRFAHRZEUG IN DER SCHWEIZ.

MULTIFUNKTIONAL, KOMPAKT, MIT ALLRADANTRIEB, FÜR ALLE FAHRER LEICHT ZU HANDELN UND BITTE MIT ORDENTLICH NUTZLAST – SO LAUTETE DAS PROFIL FÜR DAS NEUE KTLF DES FEUERWEHRZWECKVERBANDS SULGEN-KRADOLF-SCHÖNENBERG. EIN FUSO CANTER 6C18 4X4 HAT SICH FÜR DIE SCHWEIZER ALS IDEALE WAHL ERWIESEN.

Wenn das Handy von Pascal Zellweger Alarm schlägt und die Nummer der kantonalen Notrufzentrale samt Einsatzbeschreibung aufleuchtet, lässt der Verkaufsberater für Mercedes-Benz Vans beim Schweizer Daimler Trucks Partner LARAG AG Nutzfahrzeugwerke in Wil auch während der Arbeitszeit alles stehen und liegen. Sein Beruf ist Fahrzeuge verkaufen, aber seine Berufung ist der Dienst bei der Freiwilligen Feuerwehr. Der 43-Jährige ist Oberleutnant und Löschzugführer beim Feuerwehrzweckverband Sulgen-Kradolf-Schönenberg im Kanton Thurgau.

In dieser Funktion ist er heute in der Fahrzeughalle der Feuerwehrzentrale in Sulgen zu finden. Schließlich gehört auch das Drumherum wie Wartung und Pflege von Ausrüstung und Technik dazu und nach einem Einsatz oder einer Übung steht immer eine Durchsicht an. Deshalb inspiziert Pascal Zellweger gerade den jüngsten Neuzugang im Fuhrpark der Feuerwehr: Ein FUSO Canter 6C18 4×4 mit zuschaltbarem Allradantrieb, von Feuerwehrgerätehersteller Rosenbauer ausgerüstet als ein sogenanntes Kleintanklöschfahrzeug, kurz KTLF. „Dabei handelt es sich um ein Unikat, denn er ist das erste Exemplar dieser Kategorie, das Rosenbauer Schweiz auf einen FUSO Canter 4×4 aufgebaut hat“, erklärt er sichtlich stolz und wischt noch mal extra über den glänzenden Schriftzug an der Fahrertür. Dabei wäre es beinahe ganz anders gekommen …

Kompakt, wendig, mit Allrad und Nutzlast – der Canter 4×4 hat was zu bieten

Aber der Reihe nach: Seit Ende Mai verstärkt der Canter der neusten Generation die signalrote Flotte und ersetzt einen Mercedes-Benz Allrad-Sprinter, der zwanzig Jahre treu im Dienst war. Mit der geringen Laufleistung in der ländlichen Region, für die der Zweckverband zuständig ist, und dank guter Pflege halten die Fahrzeuge in der Regel lange. Um so weitsichtiger will allerdings eine Neuanschaffung geplant sein.

Dazu entwickelte eine Beschaffungskommission, die aus mehreren Feuerwehrleuten besteht, schon im vergangenen Jahr einen Anforderungskatalog. „Wir wollten ein multifunktionales Fahrzeug, mit dem wir nahezu die gleichen Aufgaben erledigen können wie mit einem unserer Großen. Allerdings eben in kompakten Abmessungen. Allrad sollte er haben wie sein Vorgänger, aber etwas mehr Nutzlast, damit wir einen größeren Löschwassertank wählen konnten und mehr Ausrüstung unterbringen“, beschreibt der Oberleutnant das Profil. Der ab Werk als 6,5-Tonner ausgelegte Canter 6C18 kann mit allen Eigenschaften dienen und darf in der Schweiz laut Richtlinie für Feuerwehrfahrzeuge als 7,5-Tonner zugelassen werden. Eine solche Auflastung kann in Abstimmung mit den Aufbau-Experten von FUSO in einem individuellen Freigabeprozess erfolgen.

Wir wollten ein multifunktionales Fahrzeug, mit dem wir nahezu die gleichen Aufgaben erledigen können wie mit einem unserer Großen. Allerdings eben in kompakten Abmessungen. Allrad sollte er haben wie sein Vorgänger, aber etwas mehr Nutzlast, damit wir einen größeren Löschwassertank wählen konnten und mehr Ausrüstung unterbringen
Pascal Zellweger, Oberleutnant & Löschzugführer beim Feuerwehrzweckverband Sulgen-Kradolf-Schönenberg im Kanton Thurgau.

Einfaches Handling macht den FUSO Canter 4×4 für alle Fahrer problemlos

Einziger Wermutstropfen: Den Canter 4×4 gibt es nicht mit Automatikgetriebe. Das stand jedoch auf der Wunschliste, deshalb fiel die Entscheidung ursprünglich zugunsten eines anderen Fahrzeugs mit Automatik. Doch dessen Hersteller erteilte Rosenbauer und dem Zweckverband nach sechs Monaten Wartezeit plötzlich eine Absage. Lange Gesichter während des Projektmeetings bei Rosenbauer in Oberglatt und fragende Blicke seiner Kameraden in Richtung Pascal Zellweger, schließlich ist sein Arbeitgeber in der Schweiz ein FUSO-Vertriebspartner. „Ich rief unseren FUSO-Verkäufer an, fragte, ob ein 4×4 lieferbar wäre, reichte das Telefon weiter und verabschiedete mich ganz schnell aus dem Meeting“, erzählt er schmunzelnd, „bei allen weiteren Entscheidungen war ich ab sofort komplett außen vor. Das war für mich selbstverständlich.“

Das Verkaufsgespräch war offensichtlich auch ohne ihn ein Erfolg und davon, dass die zweite Wahl in diesem Fall eindeutig die bessere war, hat der 6C18 die Feuerwehrleute des Zweckverbands inzwischen überzeugt. Wie, das kann Pascal Zellweger ganz leicht erklären: „Da wir – zum Glück – nicht jeden Tag ausrücken müssen, sollte eine Automatikschaltung es vor allem den weniger geübten Fahrern leichter machen. Das war die Intention. Doch durch seine super Wendigkeit ist das Handling des Canter völlig unkompliziert. Als Frontlenker vermittelt er zudem ein direktes Fahrgefühl. Bei engen Durchfahrten oder auf schmalen Straßen kann man mit ihm sehr gut taxieren und behält immer den Überblick. Deshalb hat sich der Canter für uns im Nachhinein als ideal erwiesen. Alle Fahrer kommen prima mit ihm klar.“

Mit seinem ergonomischen Fahrer-Schwingsitz von Isringhausen, Fahrer- und Beifahrerairbag und Klimaanlage sorgt die Ausstattung des FUSO Canter 4×4 außerdem dafür, dass Übungs- und Einsatzfahrten nicht nur leichter zu bewältigen, sondern auch komfortabel und sicher sind. Seine Komfort-Kabine mit Doppelsitzbank bietet dem Maschinisten, er ist der für den Wagen verantwortliche Fahrer, sowie zwei weiteren Feuerwehrleuten Platz.

FUSO Canter 4×4 als solide Basis für multifunktionalen Feuerwehr-Aufbau

Bevor der Canter seine Feuerwehrtauglichkeit unter Beweis stellen konnte, rüstete Rosenbauer Schweiz das Fahrgestell mit einem eigens angepassten Aufbau aus. Dieser nutzt den Radstand von 3.415 mm optimal und berücksichtigt gleichzeitig den Bauraum des Verteilergetriebes. Mittig platziert befindet sich der große, 1.500 Liter fassende Löschwassertank und über eine flächige Heckklappe lässt sich die leistungsstarke Rosenbauer Tragkraftspritze FOX 4 bedienen. So ausgestattet ermöglicht das KTLF den Einsatzkräften bereits einen schnellen mobilen Erstangriff, wie es in der Fachsprache heißt, bis die stationäre Wasserversorgung zum Löschen über einen Hydranten eingerichtet ist.

Zur technischen Ausstattung gehört außerdem eine LED-Umfeld-Beleuchtung, die den kritischen Arbeitsbereich rund um den Canter bei Einsätzen im Dunkeln erhellt. Eine Rückfahrkamera sorgt für zusätzlich Übersicht nach hinten. Außerdem ist ein integriertes Stromaggregat an Bord zur Versorgung des Klapplichtmasts auf dem Dach. Dieser ist mit vier 63 Watt starken LED-Scheinwerfern für weiträumiges Ausleuchten bestückt. Das Display der Rückfahrkamera und das Bedienpult für Signal- und Leuchtanlage hat Rosenbauer im Cockpit des Canter nachgerüstet. Eine Neuerung, die den Feuerwehrleuten besonders gefällt, ist die patentierte manuelle Leiterabsenkung Rosenbauer Comfort 100. Sie erleichtert das Herunternehmen der beiden Rettungsleitern vom Fahrzeugdach. Dafür musste man beim Vorgänger noch nach oben klettern, jetzt geht es vom Boden aus.

Dieses Thema ruft uns vor allem in der Grillsaison und in einem heißen Sommer wie diesem regelmäßig auf den Plan, dabei hat der Canter sehr schnell gezeigt, wo seine Vorteile liegen, denn auf unseren schmalen Waldwegen hier kommt er dank seiner kompakten Maße und mit seinem zuschaltbaren Allradantrieb überall durch.
Pascal Zellweger

Dank hoher Nutzlast und zuschaltbarem Allradantrieb für alle Fälle gerüstet

Bei der Planung des KTLF wurde auch die zunehmende Gefahr durch Hitze und Trockenheit berücksichtigt. Deshalb befindet sich im ersten Abteil hinter der Fahrertür jetzt eine zusätzliche Ausrüstung zur Bekämpfung kleinerer Waldbrände. Sie besteht aus zwei Handlöschgeräten, deren Tanks wie ein Rucksack getragen werden und die wie überdimensionale Wasserpistolen funktionieren. Dazu gibt es ausklappbare „Patschen“ aus feuerfestem Gewebe zum Ausschlagen von Glutnestern, spezielle wasserdurchlässige Schläuche, die durchfeuchten und so auf einem heißen Waldboden nicht in Brand geraten, sowie Äxte und Rechen, um Schneisen zu legen. „Dieses Thema ruft uns vor allem in der Grillsaison und in einem heißen Sommer wie diesem regelmäßig auf den Plan“, beschreibt Pascal Zellweger, „dabei hat der Canter sehr schnell gezeigt, wo seine Vorteile liegen, denn auf unseren schmalen Waldwegen hier kommt er dank seiner kompakten Maße und mit seinem zuschaltbaren Allradantrieb überall durch.“

Einsätze auf Waldwegen mit Lehm, Matsch oder Schotter sind für den Canter 4×4 kein Problem, denn sein zuschaltbares Allradgetriebe verteilt die 175 PS aus seinem durchzugsstarken 3-Liter-Motor im Verhältnis 60/40 auf Vorderachse und Hinterachse. Das zusätzliche Untersetzungsgetriebe reduziert auf anspruchsvollerem Terrain bei Bedarf die Drehzahl und erhöht so das Drehmoment und ein selbstsperrendes Differenzial unterstützt mit noch mehr Traktion und Fahrstabilität.

„Retten, Löschen, Bergen, Schützen“, der Leitspruch der Feuerwehr ziert neben der großen Heckklappe auch Fahrer- und Beifahrertür des Canter und lässt erahnen, wie vielseitig die Aufgaben der rund 100 Mitglieder des Zweckverbands sind. „Brände löschen, Überflutungen leerpumpen, Unfallorte- und Straßen absichern, Erste Hilfe und umgestürzte Bäume aufräumen – oder auch mal ein Bienenvolk umsiedeln und Wespennester tierschutzgerecht beseitigen. Das und vieles mehr gehört alles zu unserem Programm. Dazu kann jeden Tag irgendetwas Neues auf uns zukommen. Das ganze innerhalb von maximal 15 Minuten Reaktionszeit vom eingehenden Notruf bis zum Eintreffen vor Ort“, beschreibt Pascal Zellweger, „ich denke, das zeigt ganz gut, wie wichtig so ein multifunktionales und zuverlässiges Fahrzeug wie unser neuer FUSO Canter 4×4 KTLF für uns ist. Er war auf jeden Fall die beste Wahl.“